Blumenwiese vor dem OPTERRA-Werk Wössingen
Energie und Umwelt

Natur und Zement? Funktioniert – bei nachhaltigem Handeln.

Die Herstellung des Naturprodukts Zement ist energie- und rohstoffintensiv. OPTERRA Wössingen sieht es als Pflicht an, möglichst umweltschonende Prozesse umzusetzen und die Biodiversität zu erhalten.

So werden im Steinbruch wertvolle Lebensräume erhalten und neue geschaffen - wie die für die streng geschützte Kreuzkröte. Uhu und Wanderfalken leben am Werksgelände. Ein Teil des Energiebedarfs decken wir durch eine 12.000 m² große Solaranlage auf dem Dach unserer Produktionsgebäude. Besonders stolz sind wir darauf, dass OPTERRA Wössingen zu den Werken mit den strengsten Emissionsgrenzwerten in der Branche gehört.

Bewusstsein für unsere Natur schaffen wir mithilfe unseres Naturlehrpfads, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist und mit Kooperationen regionaler Schulen. Unsere Mitarbeiter unterstützen wir beim Umstieg auf E-Mobilität: Sie dürfen die werkseigene Stromtankstelle nutzen.

In den Jahren 2014 und 2018 wurde das Werk Wössingen für den Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg nominiert. Im Jahre 2016 belegte das Werk den 2. Platz beim Umweltpreis des Kreises Karlsruhe.

 

OPTERRA Energiepolitik

OPTERRA Umweltpolitik

Jörg Heimburg – Leiter des Steinbruchs sowie Umwelt und Genehmigungen

„Ob moderne Luftreinigungsanlagen oder der Einsatz von Photovoltaik, ob präzise Messgeräte oder Verwendung von Ersatzbrennstoffen statt fossiler Energiequellen – wir sind uns unserer Verantwortung bewusst. Auch in Sachen Naturschutz: Wenige wissen, dass unsere Steinbrüche Heimat zahlreicher geschützter Tiere und Pflanzen sind.“

Jörg Heimburg, Leiter Umwelt und Öffentlichkeitsarbeit

  • Biodiversität
  • Klimaschutz
  • Ressourcenschonung
  • Energie
  • Emissionen
Biodiversität
Ein Managementplan zum Erhalt der Biodiversität.

Wer Rohmaterial im Tagebau abbaut, greift in die Lebensräume von Tieren und Pflanzen ein. Das ist völlig klar. Bei OPTERRA Wössingen schützen wir die zahlreichen Ökosysteme wie Felswände, Magerrasen oder Waldstrukturen. Unser erklärtes Ziel ist es, diese Lebensräume so gut wie möglich in Einklang mit den Abbaumaßnahmen zu bringen. Die enge Kooperation mit den entsprechenden Behörden und Naturschutzverbänden ist dabei von entscheidender Bedeutung.

Klimaschutz
Klimaschutz heißt Verantwortung vor Ort übernehmen.

Wie kann man zum Beispiel die CO2-Emmisionen im Produktionsprozess reduzieren? In dem man Ersatz-Rohstoffe und Brennstoffe einsetzt. Genau das tut OPTERRA Wössingen. Für uns ist das ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung. OPTERRA Wössingen ist als Zementwerk per Gesetz am Emissionshandelssystem beteiligt. Dabei verfolgen wir drei Ziele:

  • den Anteil fossiler Brennstoffe mit hohen CO2-Emmisionen reduzieren
  • den biogenen Anteil der Brennstoffe zu erhöhen
  • das Mischungsverhältnis zwischen Zementklinker und den Zuschlagsstoffen zu optimieren
Ressourcenschonung
Ressourcen schonen. Lebensgrundlage erhalten.

Frisches Wasser, Land und Rohstoffe, das sind unsere natürlichen Ressourcen und die Basis unseres Wohlstands. Aber diese Ressourcen sind knapp und begehrt.

Gleichzeitig stellen uns der Klimawandel, die Versiegelung von Boden und der Biodiversitätsverlust vor enorme Herausforderungen. Natürliche Ressourcen zu schützen und diese effizient einzusetzen, ist das zentrale Ziel unserer Umweltpolitik. OPTERRA Wössingen nimmt diese Herausforderung an und treibt zukunftsfähige Entwicklungen voran, wo immer es möglich ist.

Energie
Energie effizient einsetzen. Prozesse optimieren.

Bei der Herstellung von Zement benötigen wir Energie. Strom für die Mühlen, Förderbänder sowie den Ofen. Für den Brennprozess und die Trocknungsvorgänge kommen Brennstoffe zum Einsatz.

Der energieeffiziente Betrieb unserer Anlagen ist ein wichtiger ökologischer und ökonomischer Faktor. Die dafür notwendigen Prozesse zu überprüfen und kontinuierlich zu optimieren, verstehen wir als unternehmerische Kernaufgabe. Anschauliche Beispiele sind die Nutzung von Abwärme und der Einsatz erneuerbarer Energien bei der Stromgewinnung.

Emissionen
Emissionen überwachen. Grenzwerte unterschreiten.

Im europäischen Vergleich sind die Grenzwerte der deutschen Zementindustrie die strengsten. OPTERRA Wössingen kann mehr und liegt unter anderem mit seinem Grenzwert für Quecksilber noch unter jenem der Deutschen Gesetzgebung. Der Einsatz fossiler und abfallstämmiger Ersatzbrennstoffe macht es notwendig, die Emissionen am Kamin mit modernster Messtechnik kontinuierlich zu ermitteln und zu bewerten.

Per elektronischer Datenfernübertragung sind die Messstellen direkt an die Überwachungsbehörden gekoppelt. Der Leitstand unseres Werks ist 24 Stunden am Tag besetzt. Alle Prozessinformationen laufen hier zusammen. Bei Abweichungen kann sofort eingegriffen werden.