Hochofenzement

CEM III/A 32,5 N-LH (na)

Der Zement mit langsamer Anfangs- und hoher Nacherhärtung. Die geringe Wärmeentwicklung eignet sich besonders für massige Bauteile und in der wärmeren Jahreszeit.

ZUSAMMENSETZUNG:

Hochofenzement CEM III/A 32,5 N-LH (na) ist ein Normzement der Festigkeitsklasse 32,5 N nach DIN EN 197-1 mit geringere Anfangsfestigkeit und besonderer Eigenschaft (na) gemäß der technischen Regel DIN 1164-10. Er entsteht durch gemeinsames Mahlen von Portlandzementklinker, Hüttensand und einem Sulfatträger als Erstarrungsregler. Gemäß europäischer Regelungen können zusätzlich geringe Mengen eines chromatreduzierenden Zusatzstoffes enthalten sein.

EINSATZBEREICH:

  • Beton, Stahlbeton und Spannbeton nach DIN EN 206-1 in Verbindung mit DIN 1045-2
  • Betonbauwerke nach ZTV-ING
  • Wasserbau nach ZTV-W
  • Tiefbau, Grundbau (Bohrpfähle nach DIN EN 1536)
  • Empfohlene Druckfestigkeitsklassen C 8/10 bis C 30/37
  • Beton für massige Bauteile
  • Bei Verwendung alkaliempfindlicher Gesteinskörnung nach DAfStb-Richtlinie

EIGENSCHAFTEN:

  • Langsame Festigkeitsentwicklung
  • Hohe Nacherhärtung
  • Zement mit niedriger Hydrationswärme (low heat)–LH
  • Zement mit niedrigem wirksamen Alkaligehalt–(na)

Die Frühfestigkeit und Hydrationswärmeentwicklung sind bedingt durch den Hüttensandgehalt geringer als bei der Festigkeitsklasse 32,5 R. Betone mit CEM III/A 32,5 N-LH (na) haben eine längere Verarbeitungszeit und sind daher besonders in der warmen Jahreszeit und zur Herstellung von Bauteilen mit größeren Abmessungen geeignet.

 

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